
Kurzer Überblick: Was wir testen
Die ELFBAR DUKE 30000 gehört zur 30K-Klasse von ELFBAR – sie bietet also dieselbe Zugkapazität wie die Ice King, verfügt jedoch über ein eigenes Geschmackssortiment und – was entscheidend ist – über ein mehrstufig regelbares Kühlsystem, das die Ice King nicht bietet. Technische Daten auf einen Blick: 30.000 Züge (Turbo I), 20 ml E-Liquid, wiederaufladbarer 850-mAh-Akku, 5 % Nikotinstärke, USB-C-Ladeanschluss, zwei Turbo-Leistungsmodi.
Liefert die ELFBAR DUKE 30000 tatsächlich 30.000 Züge?
Dies ist die wichtigste Frage bei einem Gerät, das primär über seine Zugkapazität vermarktet wird. Die kurze Antwort lautet: Ja, allerdings unter einer Bedingung – man muss im Modus „Turbo I“ bleiben und das Gerät regelmäßig aufladen.
Das Modell „Watermelon Ice“ zeigte bis zum Ende unseres Tests (nach geschätzt rund 22.000 Zügen) keinen nennenswerten Leistungsabfall bei der Dampfentwicklung. Auch das Modell „Pineapple White Peach“ blieb während unseres Testzeitraums über 19.000 Züge hinweg konstant.
Entscheidend für dieses Ergebnis ist: Die DUKE muss regelmäßig aufgeladen werden. Im Modus „Turbo I“ war der 850-mAh-Akku nach etwa 5.000 bis 7.000 Zügen erschöpft. Unterlässt man das Aufladen, lässt die Dampfentwicklung nach, noch bevor das E-Liquid tatsächlich aufgebraucht ist – was dazu führt, dass Nutzer die Gesamtzahl ihrer Züge zu niedrig ansetzen.
Im Modus „Turbo III“ (hohe Leistung) nimmt die Dampfdichte spürbar zu – es entstehen vollere, dichtere Wolken mit einem stärkeren „Throat Hit“ (Gefühl im Hals). Der Nachteil ist eine Reduzierung der Zugkapazität um etwa 50 %: In diesem Modus sind rund 15.000 Züge zu erwarten. Für Nutzer, denen das Dampfvolumen wichtiger ist als die Langlebigkeit, ist „Turbo III“ eine gute Wahl. Wer eine maximale Lebensdauer des Geräts anstrebt, sollte jedoch im Modus „Turbo I“ bleiben.